„Wir freuen uns, dass die Bezirksversammlung unser Anliegen teilt, den erschreckenden Zuständen bei der Schuleingangsuntersuchung auf den Grund zu gehen“, freut sich Ulla Taha, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DIE LINKE. in der Harburger Bezirksversammlung. Am Dienstag hatte die Bezirksversammlung den Antrag der DIE LINKE. dazu einstimmig angenommen.

„Harburg ist häufig das Schlusslicht in der Stadt. Aber besonders wenn es um die Zukunft der Kinder geht, darf das nicht sein“, ergänzt Simon Dhemija, Fraktionsmitglied der DIE LINKE.

Anlass für den Antrag war eine Anfrage der Bürgerschaftsfraktion der DIE LINKE. Aus der Antwort des Senats ging hervor, dass im Bezirk Harburg im vergangenen Schuljahr von 1.928 einzuschulenden Kindern nur 252 Kinder im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung untersucht wurden.

„Wir freuen uns, dass jetzt Vertreter/innen der entsprechenden Behörden zu einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport und des Ausschusses für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion eingeladen werden, um dazu zu berichten. Dann können und müssen wir gemeinsam Schlussfolgerungen dahingehend ziehen, dass sich dieser desaströse Zustand nicht wiederholt“, so Taha und Dhemija.

Last modified: 30. September 2021
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