„Wir wollen, dass sich Menschen mit körperlichen Einschränkungen noch freier in der Stadt bewegen und am öffentlichen Leben teilnehmen können. Deshalb haben wir beantragt, dass in Harburg – wie es auch in Wedel in Schleswig-Holstein nun kommen soll – Straßenschilder für Sehbehinderte montiert werden“, so Ulla Taha, stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. in der Harburger Bezirksversammlung. 

Deshalb hat DIE LINKE. für die Sitzung der Bezirksversammlung am Dienstag angeschoben, dass in Harburg flächendeckend Straßenschilder für Sehbehinderte montiert werden. Die Schilder sollen in 1,40 Metern Höhe an den schon stehenden Straßenschildmasten angebracht werden und in erhabener Schrift zum Abtasten sein. „Sie stören keine anderen Verkehrsteilnehmer und in der Höhe können auch Rollstuhlfahrer die Schilder lesen“, so Taha. „Vielleicht kann das Projekt dann auch Modell für ganz Hamburg sein.“

Last modified: 26. Juli 2020
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