„Die Hinterzimmerpolitik von Bezirksamt und rot-grüner Koalition bezüglich des Rieckhofs muss sofort beendet werden und das Bezirksamt muss auf das Interessenbekundungsverfahren verzichten. Alles andere würde die Kultur und das Vertrauen der Kulturschaffenden in die Verwaltung und die Politik in Harburg noch mehr schädigen, als es jetzt schon der Fall ist“, fordert Heiko Langanke, Mitglied der DIE LINKE.-Fraktion in der Harburger Bezirksversammlung.

Seit fast 40 Jahren arbeitet der Trägerverein „Freizeitzentrum Hamburg-Harburg e. V.“ erfolgreich als Rieckhof in Harburg. Nun sollen ihm aus heiterem Himmel die Zuwendungen gestrichen und die Trägerschaft neu ausgeschrieben werden. „Der Rieckhof wurde von den Bürger*innen gut angenommen und ist über die Grenzen des Bezirks hinaus als Zentrum der Kultur im Süderelberaum bekannt und beliebt“, sagt Langanke.

Deshalb fordert die DIE LINKE. statt des anvisierten Interessenbekundungsverfahrens die Einrichtung eines Runden Tisches. „Dort kann dann der Trägerverein mit Kulturschaffenden und Akteur*innen der Kulturszene in Harburg über das bestehende Konzept für den Rieckhof diskutieren und dies gemeinsam weiterentwickeln“, erklärt Langanke das Anliegen der DIE LINKE. Beteiligt werden sollten dabei auch andere Harburger Institutionen sowie interessierte Bürger*innen des Bezirks. „Eben all jene, denen der erfolgreiche Fortbestand des Rieckhofs ein Anliegen ist.“

Last modified: 7. Mai 2021
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