Auf ihrer ersten Sitzung hat sich die neue Bezirksfraktion DIE LINKE. Harburg konstituiert und Jörn Lohmann erneut als Fraktionsvorsitzenden gewählt. „Ich freue mich auf die neue Legislatur“, so der 58-jährige Fachwirt für Gesundheits- und Sozialwesen. „Wir werden uns auch weiterhin für ein soziales und gerechtes Harburg für alle einsetzen“, so Lohmann weiter. Für DIE LINKE. steht dabei der soziale Wohnungsbau im Fokus. „Guter Wohnraum muss für alle bezahlbar sein“, fordert Lohmann. „Was bisher in Harburg in dieser Richtung geschehen ist, reicht bei weitem nicht aus. Hohe Mieten sind Armutsgrund Nummer eins. Wir wollen, dass auf öffentlichem Grund ausschließlich sozialer Wohnungsbau stattfindet und dass Wohnungen nicht wie bisher nach einigen Jahren aus der Sozialbindung fallen.“ 

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende wurde die 22-jährige Politikstudentin Ulla Taha, die neu in der Bezirksversammlung ist. „Harburg hat eine lebendige Kulturszene, die leider, auch im Vergleich zu anderen Bezirken, zu wenig unterstützt wird. Deshalb fordern wir eine deutliche Erhöhung der bezirklichen Kulturmittel“, so Taha. Ebenso steht die Integration ganz oben auf der Agenda. „Harburg ist ein Bezirk mit vielen verschiedenen Kulturen. Wir wollen das Zusammenleben beispielsweise durch eine Stärkung des Integrationsrates fördern und durch die Zurverfügungstellung von Räumen und Sachmitteln sowie einer dauerhaften Finanzierung von Mitarbeitern und Programmen in diesem Bereich stärken.“

Mit Spannung blickt DIE LINKE. auf die Konstellation in der neuen Bezirksversammlung. „Die wechselnden Mehrheiten zum Schluss der letzten Legislatur haben Harburg gut getan“, so Lohmann. „Dies sollte fortgesetzt werden.“

Last modified: 26. Juli 2020
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