Das Problem ist bekannt: Die hohen Kosten für die Schulverpflegung in Hamburg. „Für einkommensschwache Familien ist das schon immer ein großes Problem gewesen – und jetzt wird die prekäre Lage noch verschärft“, stellt Ulla Taha, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DIE LINKE.-Fraktion in der Harburger Bezirksversammlung fest.

Denn seit Februar hat der Senat den Zuschuss von 50 Cent pro Schulessen ersatzlos gestrichen. „Rot-Grün hat damit das Schulessen noch stärker als vorher zu einer Frage des Elterneinkommens gemacht“, so Simon Dhemija, Mitglied der Fraktion DIE LINKE.

„Die Landesschüler:innenvertretung Hamburgs hat eine Petition ins Leben gerufen, die sich gegen diese steigende Belastung richtet und die wir unterstützen“, so Taha und Dhemija. Die DIE LINKE. hat in der Bezirksversammlung beantragt, dass die Verwaltung Vertreter:innen der Schulbehörde in den Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion einladen soll. Dort sollen sie auf einer gemeinsamen Sitzung mit dem Ausschuss für Bildung und Sport Auskunft darüber geben, wie viele Familien im Bezirk Harburg von dieser Maßnahme betroffen sein werden.

Last modified: 9. März 2022

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