„Der Klimaschutz ist weltweit ein wichtiges Thema geworden. Angesichts der schlimmen Waldbrände in Australien, den ungeheuerlichen Mengen an Plastik in den Weltmeeren, aber auch der ungewöhnlichen Trockenheit bei uns wird immer deutlicher: Klimaschutz ist eine Frage des Überlebens der Menschheit“, so Ulla Taha, stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. in der Harburger Bezirksversammlung. Lösungen müssen aber nicht nur auf globaler Ebene, sondern auch lokal dringend her. Deshalb soll es in Harburg einen Klima-Wald für Harburgs Schulen geben. 

Die Idee dazu kommt vom Hamburger Techniker Jan Juhnke, der die Idee auf seinem Blog veröffentlichte: Mittels eines ca. 1 Hektar großen Waldgrundstücks soll das Thema Klimawandel in die Schulpraxis integriert und Teil des Unterrichts werden. „Der Wald selber wird in einem Klima-Wald zum Unterrichtsraum für die Schüler*innen. So können sie das Leben im Wald als Ganzes in seiner biologischen Vielfalt als Kreislauf des Lebens erkennen und für andere sichtbar machen“, so Taha.

Für den Klima-Wald würde sich der Vollhöfner Wald anbieten. „Man schützt so den 45 Hektar großen Wald, und wenn dann noch die 40-60 Hektar großen umliegenden Flächen dazugekauft werden, dann können die Schüler*innen aus den beteiligten Schulen diese natürlich auch bepflanzen“, schlägt Ulla Taha vor.

Um das Projekt eines Harburger Klima-Waldes anzuschieben, möchte die Bezirksfraktion DIE LINKE. den Ideengeber Jan Juhnke sowie eine fachkundige Person des NABU und auch der Behörde für Schule und Berufsbildung einladen.

Last modified: 26. Juli 2020
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