Das Geld ist da – es ist nur extrem ungleich verteilt! Eine aktuelle Studie des DIW Berlin, erstellt im Auftrag der LINKEN, belegt nun schwarz auf weiß, wie wir die soziale Infrastruktur absichern können.
Eine gerechte Vermögensteuer
Deutschland ist ein reiches Land, doch der private Reichtum konzentriert sich bei einer winzigen Elite. Während die obersten 10 Prozent mehr als zwei Drittel des gesamten Nettovermögens besitzen, verfügt die untere Hälfte der Haushalte über fast gar nichts (S.37).
Was wir konkret fordern:
Hohe Freibeträge: Wir wollen keine Häuslebauer oder den Mittelstand belasten. Wer weniger als 1 Million Euro Nettovermögen hat, zahlt nichts. Für betriebsnotwendiges Vermögen liegt der Freibetrag sogar bei 5 Millionen Euro (S.30).
Progressive Steuersätze: Reichtum soll dort besteuert werden, wo er im Überfluss vorhanden ist. Ab 1 Million Euro beginnt die Steuer bei 1 %. Wer jedoch mehr als 50 Millionen Euro besitzt, wird stärker herangezogen. Für Milliardäre fordern wir einen Spitzensteuersatz von 5 % (S. 30f).
98 Milliarden Euro für das Gemeinwohl: Würde dieses Modell 2026 umgesetzt, brächte es jährlich rund 98 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen (S. 65).
Warum das wichtig ist
Die extreme Vermögenskonzentration in Deutschland ist nicht nur ein Gerechtigkeitsproblem, sondern eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt! Wenn wir nur einen Bruchteil dieser 98 Milliarden Euro gezielt in die Kommunen und Städte leiten würden, müssten nicht mehr über Mangelverwaltung streiten.
Was wir mit 98 Milliarden Euro erreichen wollen
Dieses Geld gehört nicht in die Tresore weniger Privater, sondern in die öffentliche Daseinsvorsorge, von der 99 % der Menschen profitieren (S. 66f).
Bildungsoffensive: Wir wollen eine bundesweite Finanzierung für moderne Schulen und Kitas, die diesen Namen auch verdienen.
Klimagerechter Umbau: Wir brauchen massive Investitionen in den ÖPNV und die Schiene, um Mobilität für alle bezahlbar und ökologisch zu machen.
Soziale Sicherheit: Ein starker Sozialstaat braucht eine solide Finanzbasis, um Krisen abzufedern und die Schere zwischen Arm und Reich aktiv zu schließen.
Gerechtigkeit ist eine Frage des Willens
Die DIW-Studie räumt mit dem Vorurteil auf, eine Vermögensteuer würde die wirtschaftliche Substanz gefährden. Durch die hohen Freibeträge bleibt die Investitionskraft des Handwerks und des Mittelstands unberührt (S. 31ff.). Es geht allein um die Besteuerung exzessiver Konzentration von Reichtum, die derzeit keinerlei gesellschaftlichen Nutzen stiftet.
Die Wiedereinführung der Vermögensteuer ist nicht nur finanzpolitisch geboten, sondern ein Gebot der demokratischen Vernunft! Wir wollen ein Deutschland, in dem die öffentliche Hand wieder handlungsfähig ist – finanziert von denen, die es sich leisten können.
Vermögensteuer jetzt – für eine Zukunft, die allen gehört!
Die Studie steht hier zum Download zur Verfügung.
Last modified: 16. Februar 2026


