„Der Einsatz der Polizei heute im Vollhöfner Wald war vollkommen unverhältnismäßig – und vollkommen unnötig“, kritisiert Michael Schulze, Mitglied der Fraktion DIE LINKE. in der Harburger Bezirksversammlung.  Schulze war am heutigen Donnerstag bei der Räumung des Baumhauses als Beobachter und aus Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort.  

„Wir misstrauen ebenso wie die Aktivist*innen im Vollhöfner Wald den Versprechungen des rot-grünen Senats, die Bäume in dem Waldstück in den nächsten Jahren nicht roden zu wollen“, sagt Jörn Lohmann, DIE LINKE. – Fraktionsvorsitzender in der Harburger Bezirksversammlung. „Dafür haben wir in der Vergangenheit oft genug mitbekommen, wie gerade die HPA sich als allmächtig auf ihrem Gebiet ansieht und selbstherrlich schaltet und waltet – während der Senat mit Unschuldsmiene wegsieht.“ 

„Die Fraktion DIE LINKE. in der Bezirksversammlung Harburg ist mit den Aktivist*innen im Vollhöfner Wald und ihrem Anliegen solidarisch“, erklärt Schulze. „Wir fordern vom rot-grünen Senat, die friedlich protestierenden Menschen hier nicht zu drangsalieren und sich stattdessen ernsthaft um den Erhalt des Vollhöfner Waldes zu bemühen. Dies entspräche dann auch dem Wunsch der Mehrheit der Hamburger Bürger*innen. Die Räumung heute zeigt doch, dass das Misstrauen gegenüber dem rot-grünen Senat nicht unbegründet ist.“, so Lohmann.

Last modified: 26. Juli 2020
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