Es ist eines der bedeutendsten Denkmalskonzepte der Nachkriegszeit: Das „Harburger Mahnmal gegen Faschismus, Krieg, Gewalt, für Frieden und Menschenrechte“ von Esther Shalev-Gerz und Jochen Gerz am Harburger Ring. Am 10. Oktober 2026 jährt sich seine Einweihung zum 40. Mal. Da das Mahnmal heute als „Gegen-Monument“ fast vollständig im Boden versunken ist, stellt sich die Frage: Wie machen wir die mahnende Leerstelle im Jubiläumsjahr wieder erlebbar?
Um diese Frage gemeinsam mit der Harburger Zivilgesellschaft zu beantworten, laden die Fraktionen von SPD, Grünen und Linken zu einem öffentlichen Workshop ein.
Termin: Samstag, 28. März 2026, 15-18 Uhr Ort: Herbert-Wehner-Haus, Julius-Ludowieg-Str. 9, 21073 Hamburg
Alle interessierten Bürger*innen, Vertreter*innen von Vereinen, Schulen, Kirchen und Initiativen sind eingeladen. Um eine Anmeldung zur besseren Planung wird gebeten un-ter: https://t1p.de/y9y41
Die 1986 errichtete, Blei ummantelte Stele versank bis 1993 schrittweise im Boden, nachdem tausende Menschen ihre Namen und Botschaften eingraviert hatten. Die Idee des Künstler-Paares: Nicht das Denkmal soll mahnen, sondern wir Menschen müssen an seiner Stelle für Freiheit und Demokratie einstehen.

