„In unserer digitalen Welt ist der Zugang zu Informationen aus dem Internet sowie der Umgang mit IT immens wichtig für die Zukunft der Schüler*innen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Schüler*innen aus finanziell schwächer gestellten Familien den Anschluss verlieren, da sie keine oder nur begrenzte Möglichkeiten haben, an dem Wissen der digitalen Welt zu partizipieren“, so Jörn Lohmann, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. in der Bezirksversammlung Harburg.

„Dafür ist nicht der zeitlich begrenzte Zugang über ein Leihgerät aus der Schule, sondern der stete Zugriff auf das gesammelte Wissen, das online verfügbar ist, notwendig. Genau so, wie ihn Kinder aus finanziell besser gestellten Familien haben“, ergänzt Simon Dhemija, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion.

Deshalb fordert DIE LINKE., dass die vom Bund im Zuge der Corona-Krise zur Verfügung gestellten 12,8 Millionen Euro für Hamburg nicht für die Anschaffung von Leihgeräten genutzt werden, sondern den Schüler*innen aus Familien, die Sozialleistungen beziehen, direkt als Zuschuss für die Anschaffung eines Laptops zu Verfügung gestellt werden.

„Außerdem muss der Betrag von 150 Euro pro Schüler*in auf 450 Euro aufgestockt werden“, so Dhemija. „Denn von 150 Euro, das weiß jeder, kann man keinen tauglichen Laptop anschaffen. Nur so können wir sicher sein, dass alle Kinder nicht nur gleichberechtigt am Home Schooling wie in der Pandemie teilnehmen können, sondern rund um die Uhr das Internet als Wissensquelle nutzen oder sich digital beispielsweise mit Schulfreunden austauschen können.“

Last modified: 24. September 2020
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