Angesichts des zunehmenden Wohnungsmangels und zusätzlichen Bedarfs durch die Zuwanderung nach Hamburg begrüßt die Harburger LINKE die neuen wohnungspolitischen Forderungen der Hamburger CDU, denen zufolge im Zeitraum 2017 bis 2020 jährlich 14.000 Wohnungen fertiggestellt werden sollen, die Hälfte davon im sozialen Wohnungsbau.


“Allerdings bleibt diese Forderung der Hamburger CDU völlig unglaubwürdig”, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der Harburger LINKEN, Jörn Lohmann“solange CDU-Bezirksverbände wie die Harburger CDU sich für weniger Wohnungsbau einsetzen.”
DIE LINKE erwartet deshalb von der Harburger CDU, dass sie die Initiative für eine Nachbesserung des Koalitionsvertrages der Harburger Großen Koalition ergreift, um die darin festgeschriebene Beschränkung der Zahl der zu bauenden Wohnungen aufzuheben.


“Die Blockade im Harburger Wohnungsbau muss endlich ein Ende haben!” betont Sven Peters (Fraktion DIE LINKE Harburg). DIE LINKE hat deshalb einen Antrag gestellt, nach zwei Jahren Verzögerung endlich mit der Bebauung der Quartiersmitte des Fischbeker Heidbrooks (ehemals Röttiger Kaserne) zu beginnen. Damals hatte die Wettbewerbsjury den Entwurf des Architekturbüros Wiking und Froh für den Bau von 149 Wohnungen mit den ersten Preis prämiert. DIE LINKE fordert in ihrem Antrag, die SAGA/GWG zu beauftragen, diese Wohnungen im sozialen Wohnungsbau so schnell wie möglich fertigzustellen.

Last modified: 26. Juli 2020
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