Die Zukunft der inklusiven Kita Elfenwiese bewegt Eltern, Beschäftigte und die Politik in Harburg seit langem. Mit der geplanten Verlagerung ab September 2026 stehen viele offene Fragen im Raum. Wir als Linksfraktion Harburg haben deshalb einen Antrag (Drs. 22-1576) eingebracht, um endlich Klarheit über das pädagogische Konzept und die baulichen Rahmenbedingungen an den neuen Standorten zu erhalten.

„Elfenwiese 2.0“ – Aber wie?

Nach den aktuellen Plänen soll das bewährte Konzept der Kita Elfenwiese künftig am Standort Schneverdinger Weg umgesetzt werden – oft ist von einer „Kita Elfenwiese 2.0“ die Rede. Gleichzeitig werden Angebote auf weitere Standorte, wie etwa in der Baererstraße, verteilt. Doch für Eltern und Fachkräfte bleibt unklar, wie das besondere inklusive Leitbild der Einrichtung unter diesen neuen strukturellen Voraussetzungen geschützt werden soll.

Wir haben beantragt, die pädagogische Geschäftsführung der Elbkinder gGmbH in den Jugendhilfeausschuss einzuladen. Dort müssen zentrale Punkte offen dargelegt werden:

Pädagogische Kontinuität: Wie unterscheidet sich das neue Konzept am Schneverdinger Weg vom bisherigen Standort?

Inklusion im Fokus: Wie werden Inklusionsgruppen konkret ausgestaltet und die individuellen Förderpläne der Kinder sichergestellt?

Strukturelle Voraussetzungen: Entsprechen die neuen Räumlichkeiten und die Barrierefreiheit (z. B. notwendige Aufzüge) den gesetzlichen Anforderungen für die Eingliederungshilfe?

Finanzielle Transparenz: Welche Kosten übernimmt Schulbau Hamburg und wie hoch ist der tatsächliche Sanierungsbedarf?

Für uns ist klar: Eine Verlagerung darf nicht zu einer Verschlechterung der pädagogischen Arbeit oder zu Lasten der Inklusion gehen. Die Elbkinder gGmbH muss den gesamten Prozess der Verlagerung lückenlos darstellen und belegen, dass die personelle und räumliche Ausstattung an den neuen Standorten den hohen Anforderungen gerecht wird.

Wir bleiben an dem Thema dran, damit die Kita Elfenwiese auch in Zukunft ein verlässlicher und inklusiver Ort für alle Kinder im Bezirk bleibt!

Last modified: 17. März 2026