Die Technische Universität Hamburg (TU Hamburg) ist einer der wichtigsten Bildungs- und Innovationsstandorte unseres Bezirks. Doch was nützt die beste Ausbildung, wenn Studierende im Alltag mit akuten Problemen kämpfen?

Berichte von Studierenden zeigen, dass der Campus-Alltag von erheblichen Herausforderungen geprägt ist:

  • Akute Raumnot: Es mangelt an Lern- und Aufenthaltsflächen auf dem Campus.
  • Unbezahlbarer Wohnraum: Die Studierenden leiden unter dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Harburg und den umliegenden Stadtteilen.
  • Schlechte Mobilität: Die Infrastruktur rund um den Campus und die Mobilität sind unzureichend.

Entwicklung des Hochschulstandorts muss Studierende besser einbeziehen

Diese Probleme stehen in direktem Zusammenhang mit der laufenden Entwicklung und Erweiterung des Hochschulstandorts. Eine Hochschulplanung, die die tatsächlichen Bedarfe der Studierenden ignoriert, ist zum Scheitern verurteilt.

Um die verschiedenen Perspektiven angemessen zu berücksichtigen und die Probleme im Bezirk anzugehen, bringt die Linksfraktion Harburg einen Antrag in die Bezirksversammlung ein.

Wir fordern die Einladung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der TU Hamburg in den Ausschuss für Bildung und Sport. Dort soll der AStA über die konkreten Herausforderungen und Bedarfe der Studierenden berichten, insbesondere in Bezug auf:

  • Lern- und Aufenthaltsflächen auf dem Campus.
  • Bezahlbares Wohnen in den umliegenden Stadtteilen.
  • Mobilität und Campus-Infrastruktur.
  • die unterschiedlichen Auswirkungen der Probleme auf deutsche und internationale Studierende.

Die Linke Harburg will eine zukunftsorientierte Hochschulentwicklung, die Studierende in den Mittelpunkt stellt. Der Senat ist aufgefordert, die Raumnot und die Wohnprobleme am Standort Harburg endlich ernst zu nehmen!

Last modified: 18. November 2025