„Es ist immens wichtig, dass Kinder schwimmen lernen“, stellt Simon Dhemija von der DIE LINKE.-Bezirksfraktion in Harburg fest. „Jedes Jahr ertrinken so viele Kinder, dass eigentlich mehr getan werden muss. Aber gerade im vergangenen Jahr ist der Schwimmunterricht für die Kinder wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Da besteht dringender Handlungsbedarf.“

Ziel in Hamburg ist es, dass jedes Kind beim obligatorischen Schwimmunterricht in der dritten und vierten Klasse Schwimmen lernt und möglichst das „Seepferdchen“ oder besser noch ein höheres Schwimmabzeichen macht. „Aktuell stehen wir vor dem Problem, dass den Kindern, die im vergangenen Jahr in der dritten oder vierten Klasse waren, ein ganzes Jahr Schwimmunterricht fehlt. Deshalb müssen wir eine Antwort darauf finden, wie dieser Rückstand wieder aufgeholt werden kann, wo es ja im kommenden Schuljahr einen neuen Jahrgang gibt, der Schwimmunterricht bekommen muss. Es geht hier schließlich oftmals im wahrsten Sinne des Wortes um Leben oder Tod“, führt Dhemija aus.

DIE LINKE. hat deshalb in der Bezirksversammlung Harburg beantragt, dass zuständige Mitarbeiter der der Behörde für Schule und Berufsbildung sowie der Bäderland GmbH in den Ausschuss für Bildung und Sport eingeladen werden. Dort sollen sie berichten, ob im Bezirk Harburg sowohl ausreichend Schwimmlehrer:innen als auch Räumlichkeiten (Schwimmhallen) zur Verfügung stehen, um den Schwimmunterricht regulär wieder aufzunehmen und gleichzeitig die Rückstände im Schwimmunterricht bei den betroffenen Klassen des letzten Schuljahres nachzuholen.

Last modified: 10. Juni 2021
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